| Mit großem Entdeckungseifer studierten die Lobo Einwohner ihre heimische Tierwelt. Die
Lobo Einwohner konnten bereits nach wenigen Tagen aufatmen. Mehr als drei oder vier völlig
harmlose und kaum bis gar nicht juckende Stiche konnte kein Lobo Einwohner vermelden.
Lobo ist bevölkert von diversen Ameisenvölkern, die Lobo von nahezu sämtlichen biologischen
Unrat freihalten. Viele kleine "süße" Lizards (winzige blau-grüne Salamander) jagen die
Fliegen. Baxtor, der Lobo-Wachhund jagt widerum die Lizards und die vereinzelt vorkommenden
Hasen und Erdhörnchen. Glücklicherweise haben sich die in der Lobo Tankstelle eingenisteten
Bienen als völlig harmlose Honig Bienen herausgestellt, die selbst bei Dacharbeiten auf der
Tankstelle nicht aus der Ruhe zu bringen sind. Je nach Tageszeit können die
unterschiedlichsten Insektenarten beobachtet werden. Um sechs Uhr morgens wandern kleine
schwarze Käfer durch Lobo, zu einer anderen Uhrzeit kann man wandernde "Baum-Ästchen"
beobachten. Am Brunnen unseres Nachbarn warten kleine Wüstenfüchse auf Wasser. Sehr viele
Singvögelarten bezwitschern den Sonnenuntergang. Eine besonders kleine Vogelart scheint
gar zu faul zum fliegen zu sein und versucht auf größeren Vögeln zu landen:
"Surfin' Bird". Irgendwo tief in den Pecan-Plantagen scheint ein Uhu-artiges
Wesen sein Zuhause gefunden zu haben. Kolibris haben ebenfalls in Lobo eine Heimat gefunden.
Die Bundesstraße zwischen der Pecan-Plantage und Lobo wird in verkehrsarmen Zeiten von
Road-Runnern als Rennstrecke benutzt.
Lobo ist umgeben von Weidefeldern, auf denen Hunderte von glücklichen Kühen die kargen
Wüstenpflanzen vollständig abgrasen; ab und zu entgeht eine Kuh ihrem vorgesehenen Ende
und wird von Trucks überfahren. Diese Kühe werden nach ihrem Ableben ein gefundenes Fressen
für die zahlreichen Geier, die in der Gegend am Himmel ihre Kreise ziehen.
In West-Texas haben kleine schwarze Skorpione ein Zuhause gefunden. Ein Skoprionsstich soll
mit einem Bienenstich vergleichbar sein, ansonsten aber vollkommen harmlos sein. Leider wurde
ein solcher Skorpion auch in dem Abwassersystem des Duschhauses entdeckt.
West-Texas beheimatet auch die von Europäern gefürchteten Klapperschlangen. Die
Wahrscheinlichkeit in Lobo jedoch eine Klapperschlange zu entdecken, dürfte geringer als
ein Sechser im Lotto sein. Klapperschlangen führen ein erstrebenswertes Leben: Meistens
liegen sie in der Sonne rum, warten auf Beutetiere und gelegentlich vorbeikriechende
Geschlechtspartner und gehen jedem Ärger aus dem Weg, zu dem sie auch Menschen zählen.
Ein Klapperschlangenbiss soll sehr schmerzhaft sein, verläuft jedoch in den allergeringsten
Fällen lebensbedrohlich.
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